Berufsunfähigkeitsrente

Aufgrund der niedrigen Erwerbminderungsrente vom Staat, ist es jedem zu empfehlen eine Berufsunfähigkeitsrente abzuschließen.

Eine Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn der Versicherte wegen einer Krankheit seinen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Kann der Versicherte dauerhaft seinen Beruf, wegen der Krankheit nicht mehr ausüben, so liegt eine vollständige Berufsunfähigkeit vor.

Ab wann ist ein Versicherungsabschluss zu empfehlen?

Wer mit den Gedanken spielt eine Berufsunfähigkeitsrente abzuschließen, sollte dies möglichst im jungen Alter tun. Denn je älter man beim Abschluss ist, umso höher fallen die Versicherungsbeiträge aus. Zudem haben ältere Versicherungsnehmer oftmals schon mit Vorerkrankungen zu tun gehabt. Ist dem so, dann erheben manche Versicherungen Risikoaufschläge, für deren Krankheiten die als Folge der Vorerkrankungen eintreten können. Zudem fallen mit hohem Eintrittsalter die Versicherungsbeiträge generell etwas höher aus.

Was bekommt man an Berufsunfähigkeitsrente?

In welcher Höhe die Rente ausgezahlt wird, ist abhängig vom Schweregrad der Berufsunfähigkeit. Der Schweregrad wird meist vom Hausarzt bescheinigt. Die Versicherung kann aber ein unabhängiges Gutachten verlangen, wenn sie mit der Entscheidung des Hausarztes nicht einverstanden ist.


Beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsrente kann sich der Versicherungsnehmer zwischen zwei Versionen entscheiden:

  • Zu einem gibt es die Pauschalregelung, hier wird die volle Rente gezahlt, sobald der Versicherungsnehmer zu 50 Prozent berufsunfähig ist.
  • Des Weiterem gibt es das Staffelsystem. Bei dieser Versicherungsvariante bekommt der Versicherte schon eine Rente ausgezahlt, sobald die Berufsunfähigkeit 25 Prozent beträgt.Die Höhe der ausgezahlten Rente wird hier allerdings anteilig ausgezahlt und richtet sich nach dem Schweregrad der Berufsunfähigkeit.

Wie geht man vor, wenn es zu einer Berufsunfähigkeit kommt?

Unmittelbar nach dem Eintritt der Berufsunfähigkeit muss die Versicherung darüber informiert werden. Die Versicherungsgesellschaft möchte dann vom Versicherten genau wissen, wie es dazu gekommen ist. Was der Versicherte zuletzt verdient hat und welche Beschäftigung er ausgeübt hat.

Sollte sonst noch was beachtet werden?

Bei einem Jobwechsel bei laufender Versicherung sollte man sich informieren, ob die Versicherungsgesellschaft darüber in Kenntnis gesetzt werden möchte.

Denn ein Jobwechsel kann eventuell zu höheren Beiträgen führen. Dies kann der Fall sein, wenn der Versicherte einen gefährlicheren Job annimmt.

Wer einen Jobwechsel verschweigt, da er den höheren Beiträgen entgehen möchte, der riskiert unter Umständen eine Minderung seines Versicherungsschutzes.

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