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Auslegungsmethoden

Auslegungsmethoden

Auslegungsmethoden In vielen Bereichen der Rechtswissenschaften benötigt man die juristischen Auslegungsmethoden, um den Inhalt von Vorschriften zu ermitteln. Man unterscheidet vier klassische Auslegungsmethoden in der Rechtsanwendung: die grammatikalische, die systematische, die historische und die telelogische Auslegung. Die Auslegungsmethoden gehen auf Friedrich Carl von Savigny zurück. Savigny war ein deutscher Jurist, der von 1779 bis 1861

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Bundesgerichtshof

Bundesgerichtshof

Bundesgerichtshof Der Bundesgerichtshof (BGH) stellt in der Bundesrepublik Deutschland das oberste Gericht in dem Bereich der ordentlichen Gerichtsbarkeit dar. Die Organisation und Zuständigkeit des BGH ist im Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) in den §§ 123-140 geregelt. Seinen Sitz hat der BGH in Karlsruhe (Baden-Württemberg). Ein Senat (5. Strafsenat) ist in Leipzig angesiedelt. In erster Linie soll der

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Rechtsanwaltskammer

Rechtsanwaltskammer Eine Rechtsanwaltskammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und fungiert als selbstständige Verwaltung der Rechtsanwälte. Das Ziel liegt darin, die Unabhängigkeit der Rechtsanwälte von staatlicher Einflussnahme zu schützen. Insgesamt gibt es eine Bundesrechtsanwaltskammer mit 28 regionalen Rechtsanwaltskammern und die Rechtsanwaltskammer an dem Bundesgerichtshof. Für jedes Oberlandesgericht steht eine Rechtsanwaltskammer zur Verfügung. Die Finanzierung basiert

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Rechtsquelle

Rechtsquelle

Rechtsquelle Der Begriff Rechtsquelle wird häufig auch synonym verwendet mit den Begriffen Rechtssatz, Rechtsvorschrift oder Rechtsnorm. Unter einer Rechtsquelle wird der Ursprungsort oder die Grundlage einer Rechtsvorschrift verstanden. Dabei kann es sich neben dem in Form von Gesetzen, Rechtsverordnungen, Richtlinien oder auch Urteilen, Erlassen und Tarifverträgen vorliegenden geschriebenen Rechts auch um das sogenannte Gewohnheitsrecht handeln.

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