Promptgeschäft

Promptgeschäfte zählen an Warenbörsen zudem alltäglichen Geschäft. Für ein derartiges Geschäft müssen unterschiedliche Bedingungen erfüllt sein.

Immerhin sollen sich beide verschiedene Zwecke und Pflichten für beide vertraglichen Partnerseiten ergeben. Insbesondere dann, wenn sich um das Prinzip der sofortigen Umsetzung handelt. Promptgeschäfte gelten als sogenannte Sofortgeschäfte.

Promptgeschäfte sind Geschäfte, die in zwei Handelstagen erfüllt werden müssen. Meist entspricht dies eine Zahlung und Lieferung an demselben Tag oder spätestens an dem darauffolgenden Handelstag. Im Allgemeinen ist bei derartigen Geschäften ein wahres Interesse der Partnerseiten, sprich dem Käufer und dem Verkäufer, an der realen Erfüllung unterstellt werden.

Voraussetzungen für das Kassageschäft

Der Grundsatz des rasanten Abschlusses hat beim Käufer und beim Verkäufer speziellen Bedingungen vorausgesetzt. Wenn ein Käufer Ware kauft, muss der Verkäufer diese auch vorrätig haben. Das bedeutet, im Lager haben. Wie sonst kann eine pünktliche Lieferung umgesetzt werden? Andererseits ist der Käufer dazu verpflichtet, die gebrauchte Liquidität bereitzulegen, um termingerecht zu bezahlen.

Pflichten der Parteien bei einem Promptgeschäft

Für den Fall, dass es zu einem abgeschlossenen Vertrag kommt, gilt es, dass beide Parteien Pflichten zu beachten haben. Der Verkäufer muss in der gesetzten Frist die gekaufte Waremenge zur Verfügung stellen und an den Käufer ausliefern. Die Pflicht für den Käufer liegt darin, den vereinbarten Preis für die Ware zu bezahlen. Für beide Parteien gilt dieselbe Frist. Die Bezahlung kann auf mehrere Arten erfolgen und ist Vertragsgegenstand zwischen den beiden Parteien.

Handelsgegenstände und Gründe für Promptgeschäfte

Nach dem Prinzip, die Waren zu kaufen und wieder zu verkaufen, werden sogenannte Lokogeschäfte an den Warenbörsen abgeschlossen. Handelsgegenstand sind verschiedene Dinge wie beispielsweise produzierte Güter oder Rohstoffe.

Wieso sich Vertragsparteien für ein Lokogeschäft entscheiden, kann verschiedene Gründe haben. Fest steht, dass an einem Promptgeschäfte nur ernsthafte Interessen bestehen. Der Käufer bekommt dadurch einen Warenzugewinn, welche er nach Bedarf benutzen kann. Durch sein Geschäft kann der Verkäufer seine Liquidität erhöhen und für abwechselnde Zwecke verwenden. Darüber hinaus kann ein Lokogeschäft auch für Spekulanten interessant sein.

Promptgeschäfte auch im internationalen Sprachraum

Promptgeschäfte sind nicht nur in Deutschland bekannt, sondern auch international. Im englischen Sprachraum steht dafür der Begriff „spot deal“; bei den Franzosen gilt der „marché au comptant“. Des Weiteren hat das Promptgeschäft auch noch ein deutsches Synonym: Komptantgeschäft, welches allerdings nur im Seltenfall benutzt wird.

Was kein Promptgeschäft ist

Generell zu differenzieren ist das Termingeschäft. In diesem Fall wird die Erfüllung ausdrücklich auf einen späteren Zeitpunkt festgeschrieben. Die Folge daraus: andere Handelsmöglichkeiten als bei dem Lokogeschäft. Ebenfalls zählt das Daytrading kaum dazu, da die Durchführung umgehend erfolgt.

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